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Ein Plädoyer für die individuelle Entscheidungsfreiheit

 In Ergänzung zu meinem Artikel vom 25. September 2014  über weiches Trinkwasser für Ettlingen hier noch einige Fakten:

Wozu verwenden wir unser Trinkwasser?
 
Jeweils zu etwa einem Drittel 
- zum Baden, Duschen und zur Körperpflege
- zum Wäschewaschen, Geschirrspülen, Kochen und Trinken
- zur Toilettenspülung, zum Putzen und Garten bewässern.
 
Bei einer zentralen Enthärtung würden wir  etwa 30 Prozent* des dann für uns alle teureren weichen Trinkwassers nutzlos die Toilette runterspülen. Muss das sein? 
 
Heute haben wir noch Alternativen:
 
Wer derzeit weiches  Wasser wünscht, kann  dies  zuhause gezielt selbst erzeugen. Zum Beispiel, indem nur  das Warmwasser enthärtet wird. Oder passionierte Teetrinker das weiche Teewasser mit dem  Brittafilter zubereiten. Der Nachbar aber, der den frischen Geschmack des harten Trinkwassers schätzt, kann dies weiter aus der Leitung zapfen. Heute kann jeder zuhause individuell entscheiden. Falls die Stadtwerke enthärtetes Wasser liefern müssten, wäre diese Entscheidungsfreiheit dahin. Was wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern noch alles vorschreiben? Daher unser Standpunkt: Belassen wir unser  gesundes Lebensmittel Trinkwasser so wie es ist. Dann belassen wir auch jedem seine Entscheidungsfreiheit auf individueller Ebene -wenigstens in diesem Punkt!
 
Lothar Bauer
Für Ettlingen - FE
Über den Autor
Lothar Bauer
Autor: Lothar Bauer
Geb. 1960, verheiratet, Dipl. Ing.(FH), Versorgungstechnik, seit über 20 Jahren in Ettlingen/Ettlingenweier. "Ich habe die hohe Lebensqualität Ettlingens zu schätzen gelernt. Damit diese für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, engagiere ich mich bei FE für Ettlingen."