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Die Kanalisation entlasten

 Im Juli standen etliche Keller in Ettlingen nach einem der in diesem Jahr so häufigen Starkregen unter Wasser und mussten ausgepumpt werden. Die Kanalisation wurde dieser Wassermengen nicht mehr Herr. Und Meteorologen sagen voraus, dass sich diese extremen Wetterereignisse in Zukunft häufen werden.

 
Nun wäre natürlich eine Lösung, die Kapazität der Kanalisation zu erweitern. Aber das kostet Geld – viel Geld, das über die Abwassergebühr wieder herein geholt werden muss. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit: Dem Niederschlagswasser die Möglichkeit zu geben zu versickern anstatt in die Kanalisation abzufließen. Leider werden in unserem Stadtgebiet immer mehr Auffahrten und Vorgärten gepflastert – sei es, um einen Stellplatz für's „Heilig's Blechle“ zu schaffen oder um den Freiraum pflegeleicht zu gestalten. So fließt bei Regen immer mehr Wasser in die Kanalisation anstatt zu versickern und im Grundwasser zu landen. Und bei Starkregen ist es einfach zu viel.
 
Jeder Hausbesitzer kann durch Vermeidung der Flächenversiegelung selbst dazu beitragen, dass heftige Regenfälle in Zukunft nicht noch häufiger Keller unter Wasser setzen. Derartige Maßnahmen werden seit Einführung der gesplitteten Abwassergebühr sogar finanziell gefördert.
 
Sabine Meier
für Für Ettlingen - FE
Über den Autor
Sabine Meier
Autor: Sabine Meier
Zur Person: Geb. 1955, ledig, Briefzustellerin und freie Mitarbeiterin in einer Werbeagentur, geb. in Berlin, seit 1986 in Baden, seit 2003 in Ettlingen, Schriftführerin bei FE. "Ich möchte dazu beitragen, dass Ettlingen seinem Anspruch einer fahrradfreundlichen Stadt gerecht wird."