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Bauwut in Ettlingen?

Die Frage stellen sich Beobachter der Kommunalpolitik Ettlingens. Letzten Mittwoch brachte Herr OB Arnold den Haushaltsentwurf 2019 im Gemeinderat ein und tatsächlich, er kündigte weitere Baumaßnahmen an. Wer soll denn da alles wohnen? Die Frage ist schnell beantwortet: wir, unsere Kinder und Neubürger wollen guten Wohnraum. Unsere Gesellschaft ist im Wandel; seit 70 Jahren steigen Wohlstand und Ansprüche an Wohnqualität. Ziehen Kinder aus, bleiben Eltern in oft zu großen Wohnungen und Häusern zurück. Wer will es ihnen verübeln, zuhause bleiben zu wollen?

Wegen Alterung der Häuser folgen Sanierung oder Abriß und größerer Neubau nach unseren Ansprüchen. In Neubaugebieten haben wir die Möglichkeit für Familien, mit oder ohne Kinder, günstige Mietwohnungen zu schaffen, damit wir die sozial ausgewogene Gesellschaft in Ettlingen erhalten. Denn es ist für „Otto-Normalverdiener“ trotz fleißiger Arbeit schwierig in Ettlingen bezahlbare Mietwohnungen zu finden, auch weil sie keinen Anspruch auf Sozialwohnungen haben. Wir wollen Mietwohnungsbau, der Abhilfe schafft und die Umwelt schont: niedrige Kaltmiete und niedrige Nebenkosten durch konsequente Nutzung von moderner Bautechnik wie: Nahwärmenetze der Stadtwerke, Photovoltaik, Solarthermie und Dachbegrünung - dann klappt es!

Herbert Rebmann, Stadtrat, FE & FW - Fraktion

Über den Autor
Herbert Rebmann
Autor: Herbert Rebmann
Geb. 1961, 3 Kinder, Rechtsanwalt, stellvertretender Vorsitzender von FE. Von 2004 bis 2009 Mitglied des Gemeinderates und des Kreistages, seit 2016 wieder Mitglied des Gemeinderates. "Ich möchte konsequent Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen ansiedeln, um weiter in Krippen, Kindergärten und Schulen für unsere Kinder investieren zu können. Deshalb dürfen wir unsere knappen Gewerbegrundstücke nur an Betriebe vergeben, die dauerhaft neue Arbeitsplätze in Ettlingen schaffen."