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Verkehrschaos in und um Ettlingen

In der letzten Gemeinderatssitzung fragten wir die Verwaltung an, wie man dem Chaos begegnen wolle, das durch U-Strab und Autobahnsanierung zu Hauptverkehrszeiten in Ettlingen verursacht wird; Nerven, Umwelt und Gesundheit werden strapaziert.
Ortskundige nutzen nun Schleichwege durch verkehrsberuhigte Wohngebiete; Fernverkehr, PKW und auch 38 Tonnen Schwerlast-LKW fahren durch Ettlingen Innenstadt. Kürzlich verirrte sich ein solcher LKW aus Polen im Wohngebiet beim Friedhof und blieb einfach „stecken“.

 

Den Verkehrsplanern für den Großraum Karlsruhe ist die Infrastruktur völlig entglitten, sie sind einfach nur noch hilflos.
Mit unserer Anfrage wollten wir anregen, sich des Problems anzunehmen und z.B. die Innenstadt für LKW über 7,5 Tonnen zu sperren, wenn sie keine Anlieger sind, wie in Bruchhausen an der B3 aus Richtung Rastatt und in anderen Städten.
Leider weckten wir kein Interesse beim zuständigen Amtsleiter, der uns fragte: Was soll man denn da machen? Die suchen sich halt ihren Weg! Das müßte man ja kontrollieren!

Wenig hilfreich war auch der Beitrag einer SPD-Stadträtin, man solle doch Fahrrad fahren. Wohl gemerkt, unsere Anregung betraf den sich durch Ettlingen quälenden Fernverkehr - insbesondere die Schwerlasttransporte über 7,5 Tonnen.
Wir fragen uns, ob die Anwohner mit dem Problem Verkehrsbelastung allein bleiben?

Herbert Rebmann, Stadtrat

Über den Autor
Herbert Rebmann
Autor: Herbert Rebmann
Geb. 1961, 3 Kinder, Rechtsanwalt, stellvertretender Vorsitzender von FE. Von 2004 bis 2009 Mitglied des Gemeinderates und des Kreistages, seit 2016 wieder Mitglied des Gemeinderates. "Ich möchte konsequent Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen ansiedeln, um weiter in Krippen, Kindergärten und Schulen für unsere Kinder investieren zu können. Deshalb dürfen wir unsere knappen Gewerbegrundstücke nur an Betriebe vergeben, die dauerhaft neue Arbeitsplätze in Ettlingen schaffen."