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Seniorenwohnanlagen in Ettlingen?

Aktuell berät der Gemeinderat das Thema Seniorenwohnanlagen in der Fère-Champenoise-Straße in Bruchhausen. Manch einer denkt sich im ersten Moment, warum? Erst kürzlich beriet der Gemeinderat noch über Baugebiete für junge Familien, möglichst mit vielen Kindern – jetzt die Senioren.

 

Unsere Gesellschaft wandelt sich seit zwei Generationen sehr nachhaltig, ohne dass wir es tatsächlich wahrnehmen (wollen), weil wir Teil der Veränderung sind und unsere Lebensgewohnheiten ändern müssen. Wir werden immer älter; wir bleiben länger als unsere Eltern rüstig und gesund. Gleichzeitig haben wir höhere Ansprüche an unsere Lebensgestaltung.

Qualität des Ruhestandes ist heute ein größeres Thema, als es noch unsere Eltern kannten. Zugleich haben wir wegen der seit Jahren zu geringen Kinderzahl ein Problem, diese Wünsche für unser Alter zu sichern. Es ist eine große Stärke unserer Gemeinde, dass Rathaus, Gemeinderat und Bürger diese Zukunftsbedürfnisse erkannt haben und gemeinsam solide umsetzen.

Nur wenn wir die Voraussetzungen für Nachwuchs und zugleich seniorengerechtes Wohnen schaffen, werden wir die Zukunft meistern. Heute kann sich niemand mehr darauf verlassen, als Senior im nahen Umfeld der Kinder und Enkel den Lebensabend zu verbringen.

Deshalb ist das gemeinsame Wohnen im nahen Umfeld, das zugleich die Möglichkeit bietet selbständig, oder auch betreut als Senior zu leben eine ausgezeichnete Lebensform, die unserer vollen Unterstützung bedarf. Wir sind dabei!

Herbert Rebmann, Stadtrat FE

Über den Autor
Herbert Rebmann
Autor: Herbert Rebmann
Geb. 1961, 3 Kinder, Rechtsanwalt, stellvertretender Vorsitzender von FE. Von 2004 bis 2009 Mitglied des Gemeinderates und des Kreistages, seit 2016 wieder Mitglied des Gemeinderates. "Ich möchte konsequent Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen ansiedeln, um weiter in Krippen, Kindergärten und Schulen für unsere Kinder investieren zu können. Deshalb dürfen wir unsere knappen Gewerbegrundstücke nur an Betriebe vergeben, die dauerhaft neue Arbeitsplätze in Ettlingen schaffen."